Nuova Sede per la Televisione Svizzera SRF Next a Zurigo

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Durisch + Nolli

Architektur der Stadt

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Masterplan | Stadtraum | Bauten und Freiräume
Der Masterplan für den SRF Standort Leutschenbach steht im Zusammenhang mit der Vision eines grossen Entwicklungsgebiets der Stadt Zürich, mit entsprechenden Planungen, die eine Anbindung an die Architektur der Stadt suchen, im Sinne eines Gesamtbildes.
Der Masterplan Melange definiert auf sehr klare Weise das bauliche Konzept des neuen SRF Standortes, vor allem in seinem Endzustand, als modulares und volumetrisch ausdruckstarkes Regelwerk.
Mit dem Rückbau von Studio 1 wird Raum für den neuen Sendeplatz und für SRF Next geschaffen, das heisst für eine neue Vision des Arealzugangs, des Publikumseingangs und der Core Activities von SRF.

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Volumetrie | Ausdruck
Das neue SRF Next Gebäude, ein klarer, heller, zurückgesetzter Baukörper mit vorgelagertem Sendeplatz hebt sich im Stadtraum als Teil des SRF Regelwerkes hervor. Im Zusammenspiel mit den bestehenden und zukünftigen Gebäuden wird es dank seiner eigenständigen und würdevollen, aber dennoch diskret integrierten Gestaltung zum Aushängeschild des SRF.
Der Neubau, das News- und Sportcenter, ist durch die Schlüsselposition als Zugang zum neuen, offenen, SRF Campus eine Schlüsselfigur, ein Ikonisches Gebäude.
Die dunkle Fassade des bestehenden Hochhauses wird möglichst sanft saniert, damit das in der kollektiven Erinnerung verankerte Erscheinungsbild erhalten bleibt. Im Zusammenspiel mit dem hellen Neubau, das seine Affinität zum Bestand durch die abgestimmte und analoge Fassade sucht, wird es zur neuen, prägnanten Frontseite des SRF Standorts.

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Einbindung
Der Ausdruck der SRF Zitadelle wird sich mit der Realisierung der Bauphasen sukzessive verändern. Neben dem bestehenden Hochhaus West und dem zukünftigen Hochhaus OST behauptet sich SRF Next ebenfalls als hohes Haus in seiner Präsenz in respektvollem Dialog mit dem Bestand.
Der neue Baukörper gibt sich mit seiner sachlichen Eleganz zurückhaltend als Teil eines Ensembles zu erkennen, das SRF als zukunftsorientierte, nachhaltige Institution der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Ein dynamischer, zeitgenössischer Medienpark. Ein neues Gleichgewicht das in sich selbst ruht, verbunden durch die Banderole, als Regelwerk, das alles Verbindet.

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SRF Next | Vision

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Halle | Hof | Gastronomie | Medienlandschaft
Nachdenken über das SRF Next Gebäude bedeutet nachdenken über die Rolle der Medien in einer global vernetzten Welt, wo alte und neue Medien das Publikum mit Bildern und Informationen, News und Gossip überfluten. Darin ist es schwierig, Wahrheit von Fakenews zu unterscheiden.
Wir denken deshalb, dass SRF in seinem repräsentativen, öffentlichen Raum seine Institutionelle Funktion durch Transparenz aber auch Zuverlässigkeit, sprich Wahrheit (Facts), darstellen sollte.
Schon die erste Vision für das neue Gebäude zeigte in einer kleinen Skizze einen minimalistischen, fast archaisch anmutenden Raum: eine Halle, die 4 Pfeiler als einzige massive Tragelemente aufweist, über die das Gebäude Auskragt. Diese Solidität und Klarheit stellt Architektonisch eine Firmitas dar, die sich im Gegensatz zum Ephemeren der heutigen Medienwelt stellt. Minimalismus vs. Bilderflut. Ein fast sakraler Raum als Medien-Halle die allen offen steht. Ein Strukturell kraftvoller Raum.
Die Halle stellt als öffentlicher Leer-Raum die Würde der Institution am besten dar. Eine Grosszügige, überhohe Halle mit auf ihr ausgerichteten Galerien, die als Leer-Raum eine sehr flexible Bespielung erlaubt. Event Halle, Studio, gehobene Food-Mall, Agora als interner Sendeplatz, Mediascape. Eine Medien-Landschaft als Erweiterung der Stadt-Landschaft in der sich der Strassenbelag vom Sendeplatz unverändert hineinzieht, wie in eine Bahnhofhalle.
Die Halle ist durch die kraftvolle Struktur geprägt und frei von Einbauten und anderen Strukturellen Elementen. Fast ein gedeckter öffentlicher Raum, ein gedeckter Platz. Wie bei Mies Nationalgalerie wird die Halle mit der Institution identifiziert, die als Mehrzweckraum je nach Anforderungen bespielt werden kann. Die Auskragung über die tragenden Kerne verleiht dem Raum und dem Gebäude Kraft.
Am Ende der Halle sorgt ein Innenhof für eine gute Belichtung der Halle. Die blinde Fassade des angrenzenden Studio 2 ist dicht begrünt, was im Innern eine angenehme, beruhigende Atmosphäre als Kontrast zur digitalisierten Innenwelt ausmacht: die SRF Gastronomie bietet einen Biergarten an.

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Piano Nobile
Die weite Auskragung über die 4 Kerne führt zu einer strukturellen Konfiguration wie bei Ölplattformen, wo 4 Kerne einen Tisch tragen, auf dem dann die Nutzungen aufgestapelt werden. Dieser Tisch ist zum Teil als zweigeschossiger Raum ausgebildet, in den das Media-Datacenter als Herz der Medienwelt weit hineinragt. Dieses Geschoss bildet für die SRF Mitarbeiter und Gäste die Verbindungsplattform zwischen den benachbarten Gebäuden (altes und zukünftiges Hochhaus) und mit der Halle, wo die Gastronomie angeordnet ist. Gleichzeitig kann ein Teil dieses Piano Nobile je nach Bedarf für das Publikum zugänglich gemacht werden: das Auditorium-Kino kann so sowohl öffentlich als auch halböffentlich für Gäste, als auch rein SRF-intern benutzt werden.

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Arbeitswelten | Medienwelt
Die 3 Obergeschosse mit den Arbeitswelten gliedern sich um den zentralen Lichthof, der die tiefen Räume mit Tageslicht versorgt. Dank dem einfachen Layout mit den 4 Kernen und der strukturellen Grosszügigkeit sind die stützenfreien Räume extrem flexibel bespielbar.
Die grosszügigen lichten Raumhöhen lassen den gewünschten Werkstattcharakter entstehen, mit dem grossen Vorteil, dass eine langfristige Flexibilität (Raumnutzung) gewährleistet ist. Die Arbeit im Grossraum ist angenehmer (Raumökologie).
Die resultierenden 35m Gebäudehöhe entsprechen der im Masterplan Melange dargestellten Gebäudehöhe.

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Materialisierung | Atmosphäre
Die Materialisierung der Innenräume übernimmt den fast archaischen Charakter der Halle und ist als „Edelrohbau“ angedacht, der aber sorgfältig ausgesuchten Materialien für die Verkleidungen und die Inneneinrichtungen ergänzt wird. Beton, Holz, Textile Verkleidungen, helle Bodenbeläge, den Raum- und Nutzeranforderungen angepasst. Die Räume sind allgemein hell und von diffusem Licht durchflutet.

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